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NEWS Januar/Februar 2022

Erste Edition! - Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

 

Mitarbeiter im Portrait

Alexander Riedmüller Fachgruppenleiter der Fachgruppe 1 (EMP)

Alexander Riedmüller ist Klarinettist, Musik- und Bewegungspädagoge sowie begeisterter Body Musician. Er studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, danach an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo er 2011 seine Abschlussprüfung absolvierte. Dort belegte er den Schwerpunkt „Rhythmik in der Inklusionspädagogik“ und hat bis heute Freude daran, Unterricht und Workshops für Menschen aller Lerngeschwindigkeiten und Voraussetzungen anzubieten.

 „Die Arbeit an der Musikschule macht mir Spaß, weil es dort viele unterschiedliche Entfaltungsmöglichkeiten für Klein und Groß gibt. Egal, ob man im Einzelunterricht besser auf einem Instrument werden möchte oder in Ensembles Zusammenspiel erleben möchte: Für jedes Alter und alle Niveaustufen gibt es etwas Interessantes zu erleben!“

Nach seinem Studium in Wien lebte er einige Jahre in Südamerika, wo er unterschiedliche künstlerische und pädagogische Projekte im Bereich Musik und Theater initiierte. Nach einigen Jahren in Hamburg als Koordinator für ein Zertifikatsstudium für internationale Musiker_innen an der dortigen Hochschule für Musik und Theater zog es ihn zurück nach Berlin, wo er seit April 2021 an der Leo Kestenberg Musikschule als Fachgruppenleitung Elementare Musikpädagogik arbeitet.

https://www.lkms.de/elementare-musikpaedagogik

 

Neue Unterrichtsangebote im Porträt

Musiktheater mit der Sängerin, Rhythmikerin und Musikpädagogin Hilde Kappes

Seit dem Schuljahr 2021/22 unterrichtet die Sängerin, Rhythmikerin und Musikpädagogin Hilde Kappes an der Leo Kestenberg Musikschule:

Hilde Kappes arbeitet mit ihrer Stimme und am Flügel, mit dem Zauber von Sprache und der Kraft des Rhythmus, mit den Tönen aus Abflussrohr und Plastik-Wasserflaschen sowie vielen weiteren „offiziellen“ und „inoffiziellen“ Instrumenten. Ihre Kunst spiegelt ihre fundierte Ausbildung, unter anderem in der rhythmisch-musikalischen Pädagogik (Musik- und Bewegungs-Pädagogik) in Wien und der Theaterarbeit nach Jacques Lecoq. 20 Jahre Bühnen-Erfahrung, ein großes Maß an Spontaneität und Intuition für die Zeit, den Raum runden ihr Profil ab. Sie bietet einerseits Musiktheaterkurse für Kinder, als auch zusammen mit Alexander Riedmüller Inklusiven Unterricht an:           

„Musik in all ihren Facetten gibt uns die Möglichkeit, Vielfalt in uns zu erwecken, uns im Ausdruck zu fördern - sowohl über den Körper, durch Bewegung und Tanz, als auch über die Sprache, Texte und Materialien kreieren wir unser eigenes musikalisches Theater!“

Termin: Dienstag 17 bis 18 Uhr, davon mind. 45 Min. Unterricht
Ort: Schöneberg, Haus am Kleistpark, Grunewaldstraße 6-7, 10823 Berlin
Preis: 20,30 € im Monat
Information und Anmeldung: alexander.riedmueller@ba-ts.berlin.de
Mi, 11-13 Uhr, 90277 7511
 

Impro inclusive - Neues Inklusionsprojekt der EMP

Musik, Tanz, Stimme für Erwachsene

Ein Ensemble für Menschen mit und ohne Behinderungen

Gemeinsam Instrumente spielen, singen, sich bewegen und kennenlernen, Neues erfinden. Hier hat Platz, was uns Spaß macht und was wir spannend finden. Hilde und Alexander möchten einen Ort schaffen, wo man ausprobieren und gemeinsam musikalisch gestalten kann.

Leitung: Hilde Kappes, Alexander Riedmüller
Ort: Mehrzweckraum (2.OG mit Aufzug) Werbellinsee Grundschule, Luitpoldstr. 38, 10781 Berlin
Ab Februar 2022 immer Donnerstags von 16 bis 17 Uhr.
Information und Anmeldung: alexander.riedmueller@ba-ts.berlin.de
Sprechzeit Mi 11-13 Uhr, 90277 7511
 

African Moves - mit Heidi Olech

Die Kollegin Heidi Olech bietet African Moves für Erwachsene an

Der African Moves-Kurs mit Heidi Olech in der Alten Mälzerei Lichtenrade ist gestartet - es können noch interessierte erwachsene Einsteiger_innen reinschnuppern und einsteigen! Der ruhig und erdige Tanzstil Benins kombiniert mit Rücken- und Wahrnehmungsübungen

Leitung: Heidi Olech  Dienstag von
Ort: Alte Mälzerei am S-Bahnhof Lichtenrade im Spiegelraum
Tag und Zeit: Dienstags 19-20:30 Uhr
Information und Anmeldung: gaby.bultmann@lkms.de
 

Ereignisse im Porträt

Unsere Gewinner_innen von Jugend Musiziert 2021

Auch beim diesjährigen Wettbewerb Jugend musiziert waren zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Leo Kestenberg Musikschule erfolgreich vertreten - 22 Teilnehmer_innen trotzten den widrigen Bedingungen des Video-Wettbewerbs und der Vorbereitung im Online-Unterricht und erreichten fast durchweg 1. Preise! Sechs Teilnehmer_innen wurden sogar in den Bundeswettbewerb weitergeleitet - herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner_innen aus den Kategorien Musical, Querflöte solo, Blockflöte solo, Horn solo, Trompete solo, Klavier und ein Streichinstrument, Klavier vierhändig und an den jungen Klavierbegleiter! Genauso geht der Glückwunsch natürlich an die engagierten Lehrer_innen, die so manche Extrastunde in den Online-Unterricht investierten - Dorothea Dalg, Thea Nielsen, Gaby Bultmann, Martina Schraps, Marcos Gomis, Robert Colban, Peter Wünnenberg, Jairo Geronymo, Svetlana Rogovtsova, Maja Blonstein, Holger Simon, Eva Csermak, Allan Manhas und Cordula Heiland! Danke auch den Korrepetitor_innen Elke Schrepel und Bijan Azadian!
Mittlerweile wird in der Musikschule schon wieder eifrig für 2022 geprobt, wir drücken die

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Blick zurück

Draußen Stadt – Konzerte an Berliner Brunnen und im Zelt

Dieses Jahr war ein besonderes, denn es war für die Leo Kestenberg Musikschule ein erstes „Draußenstadt-Jahr“. Ermöglicht wurde es durch Fördermittel vom Berliner Kultursenat, die als Corona-Soforthilfe an die kulturellen Fachbereiche der Bezirke ergingen und dort für künstlerische Projekte an Freiberufler_innen zu vergeben waren. Beantragt, organisiert und begleitet wurde dies von unserer Kollegin Dr. Theda Weber-Lucks; Vielen Dank, Theda!

Gemeinsam mit den Kommunalen Galerien Tempelhof-Schöneberg wurde ein geräumiges Zelt für das Haus am Kleistpark angeschafft und veranstaltungstauglich gemacht. Dort gab es dann wöchentlich bis zu drei Konzerte ganz unterschiedlicher Art, bei denen sich das Kollegium und Schüler_innen von Alter Musik und Klassik bis hin zu Samba und Jazz, neuer und frei improvisierter Musik oder japanischen Koto-Klängen präsentierte. Die Akustik war für Zeltverhältnisse dank des Holzschwingbodens wunderbar und die Schöneberger Nachbarschaft zeigte reges Interesse.

Einen besonderen Veranstaltungsschwerpunkt bildete die fünfteilige Reihe der Brunnenkonzerte der Fachgruppe für Neue Musik, Performance und Klangkunst. Erstmalig wurden dabei Brunnen der Berliner Romantik und Moderne (Kreuzberg-Wasserfall, Storchenbrunnen, Hirschbrunnen, Löwenbrunnen und Lebensalterbrunnen) als urbane Inszenierung wahrgenommen und bespielt. Jeder Brunnen bekam seine eigene musikalische Darstellungsform.  So entstand auf den Stufen zum Hirschbrunnen im Rudolf-Wilde-Park vor zahlreichen Lauschenden eine Mini-Oper, die mit Männerchor, Waldhornquartett, Opernsänger und Solist_innen-Ensemble der Fachgruppe die Erinnerung an zentrale romantische Werke - Freischütz, Tannhäuser und Winterreise - im Rauschen der Wasserspiele gleichsam auf- und untergehen ließ. Am Lebensalterbrunnen am Wittenbergplatz hingegen wurde der Happening-Charakter des 1970er Jahren entworfenen Figurenensembles aufgegriffen (s. Bild). 

Der Möglichkeit einer Fortführung dieser inspirerenden Erfahrungen im städtischen Raum sehen alle Beteiligten hoffnungsvoll und mit Vorfreude entgegen.

Jubiläum

Wir gratulieren zum 25-jährigen Bestehen der SYNKRETIS Big Band unter Leitung von Egbert Nass

Die SYNKRETIS Big Band gehört seit 1995 zu den beständigsten Jazz-Formationen der Berliner Jazz-Szene. In Anlehnung an den Begriff „Synkretismus”, der u.a. für die Vermischung verschiedener Kunststile steht, ist der Name „Synkretis“ entstanden. Darin kommt zu Ausdruck, dass das Repertoire der Big Band sich keinem bestimmten Stil und die Musizierart sich keiner bestimmten Schule verpflichtet fühlt. Es werden in der Hauptsache gedruckte original Big-Band-Arrangements einstudiert, bei denen  einerseits Authentizität angestrebt wird, aber auch Freiraum für eigene Interpretationen bleibt. Die Band tritt mehrmals im Jahr zu unterschiedlichen Anlässen auf. Das Repertoire reicht von „Swing bis Funk“.

Die Synkretis Big Band ist eine wirkliche Musikschulband. Sie setzt sich aus interessierten Hobbymusiker_innen zusammen.  Mitmachen kann jede_r, der/die Lust hat. Es werden keine Probespiele o.ä. gemacht. Die Mitspielwilligen sollen selbst einschätzen, ob sie in absehbarer Zeit (ca. ein Jahr) sich das Repertoire erarbeiten können, das auch an das Niveau der aktuell Mitspielenden angepasst wird. Nach oben sowie nach unten. Der Anspruch ist, gemeinsam Fortschritte zu machen und die Stücke konzertreif zu proben.

 http://www.synkretis.de/Synkretis.htm