Das Lilly-Trio

2021-09-08

Seit vielen Jahren sind Ulla Weber, Tim Florence und Dietmar Herriger als Musiker unterwegs, seit 2018 nun gemeinsam im Lilly-Trio. Zusammen bedienen sie eine längere Liste von Instrumenten: europäische und japanische Flöten, Stimmlippen und andere Lippen, Piano outside und inside, Saxophone und Megaphone, Cachons und Engelszungen, um nur einige zu nennen.

Alle drei waren und sind sowohl klassisch als auch im Jazz und Blues versiert. Die freie Improvisation allerdings ist ihrer aller große Leidenschaft und die Musik des Lilly-Trios ist im besten Sinne Avantgarde. Atonalität und Tonalität dürfen sich dabei mischen und immer wieder Neues gebären. Zitate aus diversen Genres sind erwünscht und werden kreativ bearbeitet, mit analogen und digitalen Sounds, unplugged und elektronisch. Dabei entstehen atmosphärisch dichte Soundscapes, die das Publikum in ihren Bann ziehen. Subtile Klänge stehen neben wilden kakophonischen Ausbrüchen und es entstehen Augenblicke von berückender Schönheit.

Ort: das ZELT, Haus am Kleistpark

Freitag
2024-03-22
18:00 
Freitag, 22.03.2024, 18:00 Uhr
NUN WILL DER LENZ UNS GRUESSEN!
Schülerkonzert Horn und Trompete
Fachklasse: Martina Schraps
Korrepetition: Elke Schrepel
 
Samstag
2024-03-23
16:00–18:00 

Samstag, 23.03.2024, 16-18h

Vortrag "Spiel-Lernspiel-Gamification". Wichtiges Hintergrundwissen für einen spielerischen Musikschulunterricht.

Musikunterricht soll Spaß machen und zum Musizieren, Komponieren und Musikhören motivieren. Schon seit Jahrzehnten beschäftigen sich Musikpädagogen deshalb mit dem Thema Spiel. Mit den neuen Möglichkeiten, die die Digitalisierung mit sich bringt, ist das Thema aktueller denn je. Im Zeitalter digitaler (Spiel-)medien haben sich die Ansprüche der SchülerInnen verändert und es ist eine der zentralen Herausforderungen des modernen Unterrichtens, darauf eine Antwort zu finden.  

Dieser Vortrag arbeitet dem idealtypischen Ziel zu, dass ich als Musiklehrkraft einen reflektierten und souveränen Umgang mit spiel(-erischen) Methoden finde. Ich starte bei den drei im Titel erwähnten Grundbegriffen und gehe dann zügig auf praktische Fragestellungen ein: Wie kann ich Motivations-Potenziale des Spiels nutzbar machen für bestimmte Lernziele (Stichwort Game Design)? Wie effektiv können oder müssen Lernspiele sein bzw. liegt nicht auch im Spaßfaktor des Lernspiels ein intrinsischer Wert? Wie beeinflussen spielerische Unterrichtsmethoden die Unterrichtsplanung? Der souveräne Einsatz von Spielen bzw. spielerischen Elementen ist ein anspruchsvolles Ziel, an dem ich als Lehrkraft wachsen kann. Dieser Weg führt über Praxiserfahrung, aber auch über Reflexion, um praktische Irrwege zu korrigieren und neue didaktische (Spiel-)welten zu entdecken. Für den zweiten Aspekt soll mein Vortrag hilfreiche Impulse geben.

 

Unterrichtsanfrage für Einzel- und/oder Gruppenunterricht
zur Zeit bitte per E-Mail kontakt@lkms.de