Makiko Goto

Japanische Koto

Makiko Goto wurde 1963 in Tokyo, Japan geboren. Sie begann im Alter von 9 Jahren, mit Ihrer Mutter Koto zu spielen. Mit 12 Jahren wurde sie Schülerin von Kazue und Tadao Sawai am „Sawai Koto Institute“, wo sie den Grad der Meisterin („Shihan“) erlangte. 1986 zog sie nach Hawaii (USA), wo sie als Lehrerin am Ethnic Music Departement of the University of Hawaii tätig war und einen Zweig der Sawai Koto Schule begründete. Seit 1992 lebt sie in den Niederlanden.

Goto's Repertoire umfasst sowohl traditionelle wie auch zeitgenössische Musik der Koto, der 17-saitigen Bass-Koto und der 21-saitigen Koto. Sie spielt weltweit in verschiedenen Besetzungen (Duo, Trio, Elektronische Musik-Ensembles, Theater, Tanz etc.) und Ensembles.

Makiko Goto nahm an vielen Festivals für Zeitgenössische Musik teil. Sie wirkte in Uraufführungen von Konzertstücken für Koto und Orchester des Bayerischen Symphonieorchesters München und des L'Orchèstre Philharmonique de Radio France mit. Ihre Auftritte wurden im Radio und Fernsehen international ausgestrahlt. Zudem hat sie bei verschiedenen CDs mit zeitgenössischen und traditionellen Stücken für Koto solo und Ensemble-Musik instrumental und vokal mitgewirkt.
 
 
Die Koto
 
Die japanische Koto wurde im 8. Jahrhundert aus China über Korea nach Japan eingeführt. Ursprünglich ein Instrument des „Gagaku“-Ensembles am kaiserlichen Hof, fand sie bald auch außerhalb der höfischen Gesellschaft viele Liebhaber.

Obwohl traditionell der Kunst- und Kammermusik vorbehalten, ist die Koto heute eines der beliebtesten japanischen Instrumente. Noch bis vor kurzer Zeit wurde die Koto ausschließlich in ihrer originären Form mit 13 Saiten gespielt. Zeitgenössische japanische Komponisten schreiben inzwischen Stücke für die 1923 von Michio Miyagi geschaffene 17-saitige Bass-Koto und die 1969 von Minoru Miki und Keiko Nosaka entwickelte 20- und 25-saitige Koto.

Die 13-saitige Koto wird traditionell aus Paulownien-Holz (jap. „Kiri“) hergestellt und hat eine Länge von ca. 1,82 m. Mithilfe der 13 beweglichen Stege - „Ji“ genannt - werden individuelle Stimmungen ermöglicht. So können „asiatische“ und „westliche“ Stimmungen realisiert werden. Die Saiten haben alle die gleiche Stärke und Spannung. Früher aus Seide geflochten, haben sich inzwischen Kunstfaser-Saiten („Tetron“) durchgesetzt.

Die Koto wird mit drei Plektren, die auf Daumen, Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand getragen werden, gespielt. Der rechte Ringfinger und die Finger der linken Hand können eingesetzt werden, um einen weicheren Klang zu erzeugen. Mit der linken Hand werden durch Drücken der Saite Halbtöne oder Vibrato-Effekte erzeugt.
 

Kontakt

Deutschland
Lixue Lin (Assistentin)
Telefon: +49 (0)170 - 2 88 30 73
 
Niederlande
Makiko Goto
Telefon: +31 (0)40 - 2 21 87 20
Telefax: +31 (0)40 - 2 22 02 10
 
Im Internet
Sawai Koto Institute Official Site (japanisch):
sawaisoukyoukuin.com
Sawai Koto School facebook-Seite (englisch):
www.facebook.com/sawaischoolberlin
 

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